Juwelierfinder
Richemont
3 Artikel zum Thema „Richemont“.
Richemont und De-Beers: Folgen für den Diamantmarkt?
Richemont erwägt laut Reuters den Einstieg in ein von Ex-De-Beers-CEO Gareth Penny geführtes Konsortium, das um De Beers bietet. Ein Abschluss ist bislang nicht bestätigt. Sollte der Konzern hinter Cartier und Van Cleef & Arpels tatsächlich einsteigen, würde Richemont näher an die Rohstoffseite des Naturdiamantgeschäfts rücken – ohne damit automatisch Kontrolle über De Beers oder dessen Lieferkette zu erhalten.
Jessica Farthofer
Was, wenn Richemont De Beers übernimmt?
Richemont soll laut Bloomberg-Bericht Gespräche über eine Beteiligung an einem Bieterkonsortium für De Beers führen. Mit am Tisch ist demnach auch Signet Jewelers; angeführt wird die Gruppe vom früheren De-Beers-CEO Gareth Penny. Sollte Richemont tatsächlich einsteigen, wäre das strategisch weit mehr als eine Finanzbeteiligung: Der Konzern hinter Cartier und Van Cleef & Arpels könnte sich Zugriff auf einen der wichtigsten Produzenten natürlicher Diamanten sichern – und damit einen Teil der Wertschöpfung vom Rohstein bis zum fertigen Schmuck unter ein gemeinsames Dach holen.
Jessica Farthofer
TimeVallée wächst: Baut Richemont sein eigenes Bucherer?
Richemont treibt mit TimeVallée sein eigenes Multibrand-Konzept weiter voran. In Kairo hat die Gruppe gemeinsam mit Nile Projects einen neuen Standort eröffnet, in dem unter anderem Cartier, IWC, Jaeger-LeCoultre, Panerai und Baume & Mercier vertreten sind. Für den Fachhandel ist vor allem die strategische Frage spannend: Wie weit will Richemont dieses Modell künftig in Europa ausrollen – und welche Rolle bleibt klassischen Multibrand-Juwelieren neben Bucherer, eigenen Boutiquen und TimeVallée?
Jessica Farthofer
