Nicht immer rund: Diese Diamantschliffe verändern den Verlobungsring

Der klassische runde Solitär bleibt ein Dauerbrenner. Gleichzeitig wird die Auswahl bei Verlobungsringen vielfältiger. Oval, Marquise, Cushion und sogar herzförmige Diamanten rücken stärker ins Blickfeld. Auch Gelbgold gewinnt bei aktuellen Modellen wieder an Sichtbarkeit.

Von Petra Baranyai

Aktualisiert am

Nicht immer rund: Diese Diamantschliffe verändern den Verlobungsring
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Der Pforzheimer Schmuckhersteller Breuning berichtet aktuell von wachsendem Interesse an sogenannten Fancy Shapes. Dazu gehören unter anderem Oval-, Cushion-, Marquise- und Heart-Cut-Diamanten.

Gleichzeitig beobachtet das Unternehmen, dass sich Paare häufiger für 585er-Gelbgold entscheiden, nachdem über längere Zeit Weißgold besonders stark gefragt war.

Wichtig dabei: Es handelt sich um eine Herstellerbeobachtung und nicht um eine repräsentative Marktstudie.

OVAL: DER MODERNE KLASSIKER

Der Ovalschliff gehört zu den bekanntesten Alternativen zum runden Brillanten.

Durch seine längliche Form kann der Stein am Finger größer wirken und die Hand optisch strecken. Gleichzeitig bleibt seine Gesamtwirkung vergleichsweise klassisch.

Damit eignet sich Oval besonders für Menschen, die einen traditionellen Solitärring suchen, aber bewusst von der klassischen runden Form abweichen möchten.

Diamantringe in verschiedenen Formen.
Oval, Marquise, Cushion und Herz: Fancy Shapes eröffnen neue Möglichkeiten.


MARQUISE: MARKANT UND ELEGANT

Der Marquise-Schliff ist deutlich auffälliger.

Seine langgezogene Form mit zwei Spitzen sorgt für einen markanten Look und kann am Finger eine starke optische Präsenz entwickeln.

Wie groß ein Diamant tatsächlich wirkt, hängt allerdings nicht nur von seinem Karatgewicht ab, sondern auch von Proportionen, Schliff und Fassung.

CUSHION: WEICHERE KONTUREN

Cushion bedeutet übersetzt Kissen.

Der Schliff kombiniert meist eine quadratische oder leicht rechteckige Grundform mit abgerundeten Ecken.

Dadurch entsteht ein weicherer Look, der sowohl zu modernen als auch zu eher romantischen Ringdesigns passt.

In Kombination mit Gelbgold kann der Stil zusätzlich wärmer und teilweise leicht vintage-inspiriert wirken.

Goldene Ringe mit Diamanten.
Neben dem klassischen Brillanten gewinnen längliche und markante Diamantformen zunehmend an Aufmerksamkeit.


GELBGOLD WIRD WIEDER SICHTBARER

Nicht nur die Steinform entscheidet über die Wirkung eines Verlobungsrings.

Auch die Wahl des Edelmetalls verändert den gesamten Look.

Weißgold und Platin bleiben wichtige Klassiker. Gleichzeitig zeigen aktuelle Kollektionen und Herstellerbeobachtungen wieder mehr Gelbgold.

Ob daraus ein langfristiger Markttrend entsteht, lässt sich aus einzelnen Herstellerangaben noch nicht ableiten.

WELCHER SCHLIFF PASST?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort.

Entscheidend sind persönlicher Geschmack, gewünschte Wirkung, Handform und Budget.

Zwei Diamanten mit gleichem Karatgewicht können je nach Schliff unterschiedlich groß wirken.

Deshalb lohnt es sich, verschiedene Formen direkt am eigenen Finger zu vergleichen.

Der klassische runde Brillant verschwindet dadurch nicht. Er bekommt lediglich mehr sichtbare Alternativen.

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