Wenn zwei der derzeit meistbeachteten Schauspielstars gemeinsam auftreten, werden Kleidung und Schmuck genau analysiert. Bei Zendaya und Tom Holland sind es derzeit vor allem zwei vergleichsweise unspektakuläre Schmuckstücke, die Aufmerksamkeit bekommen: ihre goldenen Eheringe.
Im August wurden die beiden in London mit aufeinander abgestimmten Goldringen fotografiert. Zendaya trägt einen eher schmalen Ring, Holland eine deutlich breitere Variante. Gemeinsam ist ihnen die reduzierte, klassische Form. Vogue bezeichnete die Schmuckstücke als „matching gold wedding bands“.
MATCHING MUSS NICHT IDENTISCH BEDEUTEN
Gerade darin steckt eine interessante Idee für Paare: Zusammengehörigkeit muss nicht bedeuten, zweimal exakt denselben Ring zu wählen.
Zendayas Ring wirkt feiner, Hollands Modell kräftiger. Material, Farbe und Grundform schaffen trotzdem eine optische Verbindung. Schmuckexpert:innen, die die Ringe für Elle analysierten, beschreiben beide als ähnlich geformte, klassische Gelbgoldringe – lediglich in unterschiedlichen Proportionen.
Das eröffnet bei der Wahl der eigenen Trauringe viele Möglichkeiten. Ein Paar kann beispielsweise dasselbe Gold wählen, aber unterschiedliche Ringbreiten. Ebenso können Oberfläche, Profil oder Steine individuell angepasst werden.
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GELBGOLD IST WIEDER SICHTBARER
Bemerkenswert ist auch das Material. Während Weißgold und Platin lange viele moderne Hochzeitslooks geprägt haben, wird warmes Gelbgold wieder stärker sichtbar.
Zendaya kombiniert ihren schlichten Goldring außerdem mit ihrem auffälligen Verlobungsring. Dadurch entsteht bewusst kein perfekt einheitlicher Ringsatz. Unterschiedliche Formen dürfen miteinander kombiniert werden.
Auch andere prominente Paare haben zuletzt ähnliche, aufeinander abgestimmte Ringe getragen. Vogue sieht darin bereits einen größeren Trend zu „Matching Wedding Bands“.
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WAS PASST ZU UNS?
Der Promi-Look liefert damit weniger eine Vorlage zum Kopieren als eine gute Frage vor dem Trauringkauf: Was soll bei unseren Ringen gleich sein – und was darf unterschiedlich bleiben?
Material, Farbe oder eine Gravur können verbinden, während Breite, Oberfläche und Besatz individuell gewählt werden. So entstehen zwei Ringe, die zusammengehören, ohne ihre Träger:innen in denselben Stil zu zwingen.
Wer Ringe täglich tragen möchte, sollte außerdem nicht nur nach Bildern entscheiden. Ringbreite, Profil und Gewicht fühlen sich an der Hand sehr unterschiedlich an. Verschiedene Modelle beim Juwelier tatsächlich anzuprobieren, kann deshalb wichtiger sein als jeder aktuelle Trend.
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