Die meisten Automatikuhren zeigen ihr Werk erst, wenn man sie umdreht. Die neue Typhoon von Swiss Military Hanowa dreht das um: Zur Saison Herbst/Winter 2026 stellt die Marke der Elysee Group eine Automatikuhr vor, deren skelettiertes Zifferblatt den Blick auf das Schweizer Werk schon von vorn freigibt.
Das kantige Gehäuse geht ohne Bruch in das Edelstahlarmband über. Die Typhoon gibt es in zwei Ausführungen: in Stahl mit blauem Zifferblatt für 779 Euro und komplett in Schwarz für 829 Euro.
Das Werk auf der Vorderseite
Das Zifferblatt der Typhoon ist in sechseckigen Flächen geöffnet, dahinter arbeiten die goldfarbenen Räder des Kalibers. So zieht die Uhr in der Vitrine den Blick auf sich, bevor das Beratungsgespräch beginnt. Zeiger und Indizes tragen Leuchtmasse, das Datum sitzt bei sechs Uhr.
Die Silhouette folgt einer Form, die den Markt für Sportuhren seit einigen Jahren prägt: ein facettiertes Gehäuse mit integriertem Armbandansatz, bei dem Gehäuse und Band wie aus einem Stück wirken. Beides besteht aus Edelstahl 316L, gebürstete Flächen wechseln mit polierten Kanten. Mit 41 Millimetern sitzt die Typhoon präsent, aber nicht wuchtig am Handgelenk und passt zum Strickpullover genauso wie zum Sakko.

Blau oder Schwarz
Die SMWGL0009101 verbindet das stählerne Gehäuse mit einem tiefblauen Zifferblatt. Sie ist die Uhr aus dem Kampagnenmotiv und kostet 779 Euro. Die SMWGL0009130 trägt ein schwarz beschichtetes Gehäuse und Armband zum schwarzen Zifferblatt, Farbe bringen nur die roten Schweizer Flaggen bei der 60 und auf der Krone. Sie kostet 829 Euro und richtet sich an Kunden, die es dunkler und markanter mögen.

Schweizer Technik und Argumente für den Fachhandel
Im Inneren arbeitet das Schweizer Automatikwerk Soprod P024 mit 25 Steinen und 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Durch den Sichtboden sieht der Kunde den Rotor, der die Aufschrift „Swiss Made“ trägt. Das Saphirglas ist entspiegelt, das Armband schließt mit einer Faltschließe, und mit 10 ATM ist die Typhoon voll alltagstauglich. Swiss Military Hanowa ist offizielles Lizenzprodukt der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Die Typhoon verbindet zwei Verkaufsargumente, die selten so eng zusammenkommen: eine gefragte Sportuhr-Silhouette und eine Schweizer Automatik, die man sehen kann. Der Kunde erkennt auf den ersten Blick, wofür er bezahlt, und kann es beim Blick durch den Sichtboden noch einmal prüfen.
Mit 779 und 829 Euro liegt sie im Preisbereich zwischen 500 und 1.000 Euro, dem Kern von Swiss Military Hanowa. Hier wollen Kunden ihre Entscheidung begründen können, und Swiss Made, Saphirglas, Sichtboden und ein Schweizer Werk liefern dafür nachprüfbare Gründe.
Zum Jahresende kommt die Typhoon als Geschenk ins Spiel, das ohne lange Erklärung überzeugt. Wer die blaue und die schwarze Ausführung nebeneinander in die Vitrine legt, zeigt die Bandbreite der Neuheit und lässt den Kunden wählen, welcher Typ er ist.


