Desert Diamonds: De Beers zeigt Diamantschmuck in warmen Wüstentönen

Whiskey-Braun, Sonnengelb und warmes Weiß: Zu Weihnachten rückt De Beers natürliche Diamanten in Farbe ins Rampenlicht. Vier Klassiker des Feinschmucks erscheinen dabei in neuem Licht.

Von Jessica Farthofer

Desert Diamonds: De Beers zeigt Diamantschmuck in warmen Wüstentönen
KI-generiert
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Zu Weihnachten wird traditionell Diamantschmuck verschenkt, meist mit einem klassisch weißen Stein. In dieser Saison will der Diamantkonzern De Beers Schenkende und Beschenkte dazu bringen, auch einmal zu Steinen mit Farbe zu greifen.

Dafür hat De Beers seine Kampagne „Desert Diamonds“ um eine Feiertagsausgabe namens „Icons“ erweitert. Sie läuft seit September und soll die gesamte Weihnachtssaison begleiten.

Was sind Desert Diamonds?

Der Name ist ein Werbebegriff und erinnert an die Farben der Wüste. Gemeint sind natürliche Diamanten in warmen, erdigen Tönen: von Off-White über sonnige Gelbtöne bis zu tiefem Braun. Früher sprach man bei solchen Steinen von Champagner, Whiskey oder Bernstein. Die Steine müssen übrigens nicht aus der Wüste stammen, der Name beschreibt nur die Farbe.

Hinter der Idee steckt auch Strategie: Farblose Diamanten gibt es inzwischen in großen Mengen aus dem Labor. De Beers setzt dagegen auf die Farbe, die jeden natürlichen Stein zum Unikat macht. Die Kampagne startete Ende 2025, die „Icons“-Ausgabe baut darauf auf.

Vier Klassiker in neuem Gewand

Im Mittelpunkt stehen vier Schmuckstücke, die fast jeder kennt: Ohrstecker, der Memoire-Ring (ein Ring, der rundum mit Diamanten besetzt ist), das Tennisarmband (eine Kette aus einzeln gefassten Steinen) und der Halo-Anhänger (ein großer Stein, umgeben von einem Kranz kleiner Diamanten). Laut De Beers machen genau diese vier Designs rund 70 Prozent aller Käufe von Diamantschmuck aus.

Im Bildmaterial sind das Tennisarmband und der Halo-Anhänger in 14-karätigem Gelbgold zu sehen. Das warme Metall lässt die honigfarbenen Steine besonders harmonisch wirken. Lynn Serfaty von De Beers erklärt den Ansatz so: Für eine neue Generation liege wahrer Luxus im Selbstausdruck, deshalb würden Klassiker für heute neu gedacht.

Wer mitmacht und was das für den Schmuckkauf bedeutet

An dem Programm beteiligen sich 65 Designer, darunter Jessica McCormack, Fernando Jorge und der Online-Juwelier Blue Nile. Eine kuratierte Präsentation in New York zeigte ihre Arbeiten in der Wüstenpalette.

Die Kampagne richtet sich zunächst an den US-Markt. Welche Stücke bei Juwelieren im deutschsprachigen Raum erhältlich sind, ist daher von Geschäft zu Geschäft verschieden. Wer einen Diamanten in Wüstenfarben verschenken möchte, fragt am besten direkt nach: Juweliere können zeigen, welche Farbdiamanten verfügbar sind und wie Gelbgold oder Weißgold die Wirkung verändert. Gelbgold unterstreicht die warmen Töne, Weißgold lässt sie kühler wirken.

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